Mittwoch, 18. Oktober 2017

Heart of the Enemy - Teil 9

Es war mal wieder so weit, unsere Spelljammer-Kampagne ging in die nächste Runde. Die Charaktere sind immer noch vom plötzlichen Tod des Gnoms mitgenommen, versuchen aber ihre Mission dennoch durchzuziehen...

Die Abenteurer beschließen unter größter Vorsicht die seltsame schwarze Kugel näher zu untersuchen. Dazu steigen Alixa und Elina in das seltsame, pedalbetriebene Beiboot, welches sie zu Beginn ihrer Mission von ihrem "Auftraggeber" Silanos bekommen haben.
Galaghan hatte kurz zuvor ein Klopfen aus dem Inneren der Kugel wahrnehmen können, was Anlass war dem Ganzen auf den Grund zu gehen.
Die zwei Charaktere versuchen mit dem "Etwas" im Inneren zu kommunizieren, bekommen aber außer einem weiteren Schlag von Innen an die Wand, keine Antwort. Deshalb beschließt Alixa eine seltsam weiche Fuge, die sich auf der Außenhaut der Kugel entlang zieht, mit ihrem Dolch zu bearbeiten. Nur mühsam kommt sie mit ihrer Arbeit voran, erst als Elina ebenfalls damit beginnt in der Fuge herumzustochern kommt Bewegung in das Ganze.
Ein weiterer sehr heftiger Schlag aus dem Inneren lässt die Kugel plötzlich an der Fuge auseinanderklappen. An dem Beiboot schießt ein etwa 50cm durchmessender Tentakel auf die Golden Warrior zu und umklammert mit eisernem Griff eine der zwei Landestützen. Überrascht von dem plötzlichen Auftauchen einer solch großen Kreatur entgehen Alixa und Elina nur knapp einem weiteren Angriff. Nachdem nämlich die große Tentakel das Schiff in seinen festen Griff genommen hat, schleudern insgesamt drei kleinere Tentakeln den zwei Charakteren entgegen und verfehlen diese nur um Haaresbreite.

Der folgende Kampf ist schon eine Herausforderung für die Besatzung und die Golden Warrior wird dabei stark beschädigt. Doch am Ende stehen die Abenteurer als Sieger da und können einen Blick auf die getötete Kreatur werfen.
Der mitgereiste Elf Tolivin ist vollkommen aus dem Häuschen in Anbetracht was sie da gerade angegriffen hat. Dabei handelte es ich um einen etwa 15m langen und etwa 5-6 Jahre alten Krajen. Ein Wesen was Ähnlichkeit mit einem Kraken hat, allerdings nur einen kräftigen Tentakel besitzt. Die kleinere Tentakel, insgesamt 12 Stück, sind in einem Ring um den Großen angeordnet und dienen augenscheinlich dazu Opfer zu lähmen, um diese dann am Ende in ein großes Maul zu ziehen, welches mit seinen Mandibeln ebenfalls dem eines Kranken sehr ähnlich sieht.

Galaghan und Elina betreten vorsichtig das Innere des seltsamen, kugelförmigen Schiffes und können in der ansonsten komplett zerstörten Inneneinrichtung lediglich die skelettierte Leiche eines humanoiden Wesens mit unproportional langen Beinen, sowie ein Notizbuch finden.
Stark beschädigt setzt die Golden Warrior ihren Weg fort, in der Hoffnung die entstandenen Schäden in einem Hafen auf einem der Planeten reparieren zu können.
Von Mandar erfährt die Gruppe im Nachhinein, dass diese schwarze Kugel eine Art Raumschiff war, das laut einer Beschreibung aus einem Folianten vom Planeten Cy'Pren stammt und von Elfen konstruiert wurde. Angetrieben wurde das Schiff mittels Propellern und Alchemie und ist vor langer Zeit auf eine Expedition geschickt worden und galt seitdem als verschollen!

Rouven untersucht unterdessen das gefundene Notizbuch. Die Schrift und Sprache ist ihm zunächst unbekannt doch mittels Magie kann er den Text entziffern. Es handelt sich um die Aufzeichnungen eines gewissen Yshaa, der das Schiff gefunden und repariert hat, um damit sein "sterbendes Volk" zu retten. Dieser Yshaa stammt laut der Notizen vom Planeten Lukkum, wo er wohl auch das kugelförmige Raumschiff entdeckt hat. Zwei weitere Notizen erscheinen Rouven ebenfalls als wichtig: die Hitze der Sonne stellt keine Gefahr da und die pyramidenförmige Sonne könnte ein Portal sein, ähnlich wie die organgefarbenen "Becken" auf ein paar Planeten!

Nur langsam kann Mandar die Golden Warrior aufgrund der Beschädigungen immer weiter in die Tiefen von Shadowspace steuern. Schließlich kann Numis einen kleinen roten Punkt in der Dunkelheit ausmachen. Die Charaktere vermuten, dass es sich um ihr Ziel handeln könnte, einen roten Himmelskörper, und nehmen Kurs auf das rote Licht.
Sie sind noch einige Meilen von dem roten Licht entfernt, als sie dieses als eine Art Komet erkennen können. Allerdings kein Komet im herkömmlichen Sinn, denn das was sie da vor sich sehen ist wirklich schräg! Das Ende ist ein Schweif wie bei einem Kometen und leuchtet in den schönsten Farben des Regenbogens. Der vordere Teil jedoch stellt das riesiges Gesicht eines bärtigen Mannes dar, der aufgeblähte Wangen hat. Der gesamte Himmelskörper ist fast durchsichtig und ähnelt eher einem festeren Nebel. Im Inneren der aufgeplusterten Wangen wabert wiederum ein grünlicher Nebel.
Wie die zuvor bereisten Planeten scheint auch dieser "Komet", den die Gruppe laut ihrer Karte als Empunatus entziffern kann, wie in der Bewegung erstarrt zu sein

Die Reise durch Shadowspace wird immer seltsamer, und ihrem Ziel scheinen sie immer noch nicht näher gekommen zu sein. Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt!

Dienstag, 10. Oktober 2017

Königsmacher - Teil 13

Garth, Lialda und Korva gehen gewissenhaft weiterhin der Arbeit nach, für die Schwertjunker eine Karte der Kamelande anzufertigen. Ich hingegen begnüge mich damit meine Kameraden und die hiesige Gegend im Augen zu behalten.
Korva ist es, die auf einmal einen starken Verwesungsgeruch wahrnimmt. Allerdings kann sie zunächst keine genaue Richtung angeben, woher der erbärmliche Gestank eigentlich stammt.
Freund Halbling entdeckt schließlich einen kleinen Höhleneingang in einem nahe gelegenen Fels und gemeinsam klettern wir zum Eingang. Vorsichtig werfe ich zunächst einen Blick in das Innere und Dank meiner angeborenen Gabe im Dunkeln sehen zu können, erkenne ich eine Leiche auf dem Boden einer kleinen Höhle. Der Gestank geht eindeutig von dem Toten aus! Ich entdecken außerdem noch an der Decke der Höhle einen Schwarm Fledermäuse, die sich hier in der Höhle eingenistet haben.
Von Neugierde gepackt wollen wir wissen was das für eine Leiche ist. Korva betritt vorsichtig die Höhle und es gelingt ihr den beruhigenden Geist Erastils auf die Fledermäuse einwirken zu lassen, so dass sich der Schwarm nicht für uns interessiert.
Wir binden uns Tücher vor Nase und Mund, denn der Gestank ist fürchterlich. Gemeinsam ziehen wir den Toten aus der Höhle. Dabei stoße ich unabsichtlich gegen einen fein säuberlich aufgetürmten Haufen Steine, der laut polternd in sich zusammen bricht. Wenn ich gewusst hätte was ich damit angerichtet habe...

Von Maden und Fliegen übersät liegt die Leiche eines nackten, jungen Mannes nun vor uns. Um seinen Hals trägt er ein uns bekanntes Symbol: das Amulett des Hirschkönigs!
Während wir noch die Leiche untersuchen geht Garth ein weiteres mal in die Höhle und sammelt die im Inneren verstreute Ausrüstung des Toten ein. Es ist die typische Ausrüstung eines Banditen, allerdings entdecken wir noch eine Phiole, die Lialda als magisch einordnen kann.
Wir beratschlagen was dies zu bedeuten haben könnte - ein einzelner Bandit so weit weg vom eigentlichen Lager des Hirschkönigs? Außerdem können wir noch herausfinden, obwohl die Leiche schon sehr stark verwest ist, dass sie hinterrücks erstochen wurde. Ein einzelner Stich direkt ins Herz!

Als ich von dem von mir umgestoßenen Steinhaufen erzähle, wird Korva hellhörig. Ein Steinhaufen in einer Höhle? Was soll das zu bedeuten haben? Jedenfalls machen Lialda und Korva mir Vorwürfe, ich hätte vorsichtiger in der Höhle sein müssen! Schließlich könnte der Steinhaufen einen religiösen Zweck gehabt haben. Papperlapapp! Ich schnappe mir eine Schaufel und beginne nicht unweit der Höhle ein Grab auszuheben. Sollen die anderen sich doch um den Rest kümmern!

Garth und Lialda gehen tatsächlich noch einmal in die Höhle und finden in dem umgestürzten Steinhaufen einen runden Stein, auf den ein Auge aufgemalt wurde! Bei Erastil! Es war wohl tatsächlich ein religiöser Ort und ich Rindvieh habe ihn entweiht! Grummelnd schaufel ich weiter und muss mir dabei weitere Vorwürfe anhören. Es ist heute wohl nicht mein Tag, wie man so schön sagt...
Wir kleiden den Toten an und legen ihn dann in das Grab. Korva spricht noch ein paar letzte Worte und wir übergeben den Toten in Erastils Hände. Etwas Beruhigendes liegt über dem Ganzen und ich kann fast spüren wie der Geist Erastils den Toten zu sich in die ewigen Jagdgründe holt.

Unser Weg geht weiter am Würger entlang. und wir erreichen einen Wasserfall. Hier endet auch der Weg, denn das Gelände vor uns ist nicht passierbar. Wir beschließen wieder zurück, und in Richtung Dornenfurtlager zu reiten. Hier am Fluss haben wir die Gelegenheit uns und unsere Kleidung zu waschen und sogar ein paar Fische für das Abendessen zu angeln.
Am nächsten Morgen stellt Korva erstaunt fest, dass ihre teilweise beschädigte Fellrüstung während der Nacht repariert wurde! Sind etwa wieder Feenwesen in der Nähe? Außerdem fehlt ein Teil unseres Reiseproviants! Dreisten kleinen Viecher...

Die Reise zur Narlmark verläuft ereignislos und der Weg dorthin ist anhand unserer Karte leicht zu finden. Am Waldrand schlagen wir unser Nachtlager auf, denn wir wollen lieber tagsüber durch den Wald reiten. Unsere Entscheidung war richtig, denn als wir uns am nächsten Tag dem ehemaliger Lager der Banditen nähern, hören wir schon aus einiger Entfernung mehrere Stimmen, die lauthals durch den Wald rufen.
Wir schleichen uns an und können in den Überresten des Banditenlagers vier Gestalten erkennen - weiteres Gesindel! Die Banditen suchen etwas, haben bei ihrer Suche aber wohl keinen Erfolg!
Mit dem Vorteil auf unserer Seite beginnen wir damit die Banditen zu beschießen. Erst jetzt bemerken wir eine fünfte Person, die aber schon beim ersten Angriff das Weite sucht und davonreitet!
Die vier übrigen Banditen stellen keine große Gefahr dar und schon wenig später können wir zwei Überlebende an einen Baum fesseln. Wir erhoffen uns weitere Informationen über den Hirschkönig von ihnen zu bekommen.
Weit gefehlt! Der eine ist recht redselig wohin der andere Bandit schon mit seinem Leben abgeschlossen zu haben scheint. Von ihm können wir keine Hilfe erwarten. Nachdem wir Näheres erfahren haben ziehen wir uns zurück und beratschlagen, was mit den Gefangenen geschehen soll. Ich hätte nicht gedacht, dass unser Gespräch so heftig ausfallen würde. Zunächst ist Korva strikt dagegen, die Banditen an Ort und Stelle zu richten, doch nachdem sie ihren inneren Konflikt mit sich ausgefochten hat steht es fest: der alte, sture und nicht einsichtige Bandit wird hier vor Ort seiner gerechten Strafe zugeführt!

Ein dicker Klos sitzt in einem Hals als wir die Entscheidung getroffen haben. Korva und Garth wissen immer noch nicht, dass ich ebenfalls Mitglied einer Bande von Räubern und Banditen war. Steht es mir zu über anderen Banditen zu richten, wo ich doch selbst schlimme Dinge in meinem "früheren" Leben getan habe?!  Garth nimmt mir die Entscheidung ab und tötet den Banditen mit einem schnellen Schnitt durch die Kehle. Freund Halbling scheint auch eine bewegte Vergangenheit zu besitzen, denn beim Töten des Banditen hat er keine Miene verzogen...
Ich muss in der nächsten Zeit ein Gespräch mit Korva suchen und mich ihr anvertrauen!

Wir lassen den zweiten, noch recht jungen Banditen in einiger Entfernung zum Dornenfurtlager frei. Soll er sich doch selbst durchschlagen, vielleicht schafft er es bis zur nächst gelegenen Siedlung.

Die Narlmark wird immer undurchdringlicher je tiefer wir in diesen Wald vordringen.
Mittlerweile müssen wir die Pferde an den Zügeln führen und kommen nur sehr langsam voran. Plötzlich taucht aus dem Gewirr von Sträuchern und Kletterpflanzen eine Säule auf. Sie ist mit Efeu über und über bewachsen und scheint sehr alt zu sein. Vorsichtig schieben wir uns an der Säule vorbei und stoßen auf eine kleine Lichtung, auf der eine Ruine steht. Zunächst ist uns nicht klar, um was für eine Ruine es sich handelt, doch wir können unter den Pflanzen, die sich hier breit gemacht haben, immer mehr Einzelheiten erkennen. Das Auffälligste ist ein großes Relief eines riesigen Geweihs, welches in eine Felswand geschlagen wurde. Eine marode Brücke sowie weitere verfallene Bauteile können wir ebenfalls noch erkennen.

Allerdings wurden wir trotz aller Vorsicht entdeckt. Denn plötzlich taucht ein knapp 3m großer Bär mit grün-braunem Fell im Eingang zur Ruine auf. Er stellt sich auf die Hinterbeine und brüllt uns an. Sein Brüllen fährt uns durch Mark und Bein...

Donnerstag, 28. September 2017

Heart of the Enemy - Teil 8

Der Schock von Garx plötzlichem Tod sitzt den Abenteurern immer noch tief in den Knochen. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass an Bord der Golden Warrior eine gedrückte Stimmung herrscht.

Elina macht den ersten Schritt und sucht das Gespräch mit Issa, diesem seltsamen Gestaltwandler. Dieser ist selbst durch sein Versagen, Garx nicht beschützt zu haben, sehr in sich gekehrt und harrt neben dem aufgebahrten Gnom in dessen Kabine.
Die Halb-Elfin sucht verzweifelt nach einer Lösung, denn obwohl sie nicht sehr religiös ist, glaubt sie an die Rettung des toten Gnoms. Zusammen mit Issa geht sie verschiedene Szenarien durch, wie eine Lösung aussehen könnte. Issa bittet sich eine Bedenkzeit aus, denn auch in ihm scheint ein Plan zu reifen.

Währenddessen hat sich der Rest der Gruppe zusammen mit Mandar dazu entschlossen zurück zu dem Punkt zu reisen, wo sie ein paar Tage zuvor eine Passage durch den Asteroidengürtel gefunden hatten. Denn der Beschluss, die Mission zu beenden, steht für alle fest. Garx hätte in dieser Situation sicherlich auch so gehandelt!
Issa und Elina unterbreiten den anderen Charakteren ihren Plan, dass Issa in seiner wahren Gestalt als mantaähnliches Wesen, den toten Garx zu einem Ort bringen soll, damit der Tote dort eventuell wieder zum Leben erweckt werden kann. Dies ruft eine heftige Diskussion auf den Plan, doch am Ende sind sich die Abenteurer darüber einig, dass dies der beste Weg ist, um Garx eventuell aus dem Reich der Toten zurück zu holen.
Der Plan wird in die Tat umgesetzt und der Leichnam mittels eines Netzes und Seilen an den in seine ursprüngliche Form verwandelten Issa vorsichtig befestigt. Sogleich macht sich das große Wesen auf den Weg ins Ungewisse. Die Charaktere können nur noch hoffen und blicken dem davonfliegenden Issa noch einige Zeit hinterher!

Die Passage durch den Asteriodengürtel ist etwas heikel, da ein paar Gesteinsbrocken trotz großer Vorsicht gegen das Schiff prallen, dabei allerdings keinen größeren Schaden anrichten. So gelangt die Gruppe immer tiefer in die dunkle Sphäre hinein und muss sich auf der anderen Seite des Asteriodengürtels zunächst einmal wieder orientieren. Mandar steuert das Schiff mit gemäßigter Geschwindigkeit am Rande des Asteroidengürtels entlang.
Zunächst ist alles ruhig bis plötzlich knapp ein Dutzend kopfgroße Kugeln auf das Schiffsdeck prallen. Alixa kann noch sehen, dass eine weitaus größere Anzahl dieser unförmigen Kugeln zum Glück das Schiff verfehlen und in den Weiten von Shadowspace verschwinden. Aus sicherem Abstand werden die Kugeln etwas näher in Augenschein genommen, als diese auf einmal beginnen zu vibrieren. Sofort sind die Charaktere in Alarmbereitschaft. Von daher sind sie nur leicht überrascht als die Kugeln plötzlich aufplatzen und sich langsam aus dem Inneren Skelette erheben. Zur Verwunderung sind die Skelette mit Brustpanzer geschützt und halten in ihren Händen ihre Kriegssensen kampfbereit. Welche dunkle Magie steckt hier dahinter!? Der Kampf ist heftig doch die Charaktere können ihn für sich entscheiden. Galaghan und Alixa allein tragen dazu schon einen großen Teil bei.

Von Mandar erfährt die Gruppe nach dem Kampf, dass es sich bei diesen Skeletten um eine Art "Mine" gehandelt haben könnte, die im 1st Unhuman War von den Orks zum Einsatz kam. Was bei den Göttern erwartet die Charaktere in Shadowspace sonst noch...?

Immer tiefer dringt die Golden Warrior vor. Rouven erkennt draußen in der dämmrigen Umgebung einen dunklen Punkt, der sich bei Näherkommen als eine knapp 20m durchmessende Kugeln handelt. Diese besteht zum einen aus schwarzem Holz und zum anderen aus einem Material, was Ähnlichkeit mit poliertem Obsidian aufweist. Die Kugel ist augenscheinlich von einer Lebensform künstlich hergestellt worden, einer durchaus intelligenten Lebensform...

Vorsichtig nähern sich die Charaktere der Kugel und beratschlagen, ob sie dieses Objekt näher untersuchen oder doch lieber weiter ihrer Suche nach dem Artefakt nachgehen wollen!

Sonntag, 24. September 2017

[Blog-O-Quest] September 2017

Es ist September und die Blog-O-Quest geht in die nächste Runde. Diesmal kommen die Fragen von Timber's Diaries und haben das Thema: Charaktere! Dann lege ich gleich mal los...



1. Nach welchen Gesichtspunkten und aufgrund welcher Inspirationen baust du deine Charaktere?


Eigentlich baue ich mir meine Charaktere nicht nach irgendwelchen besonderen Gesichtspunkten. Es liegt immer daran, was gerade gespielt werden soll. Der Charakter sollte in das zu spielende Abenteuer passen und muss dabei nicht unbedingt einem Klischee entsprechen. Als Inspiration, um z.B. einen besonderen NSC zu bauen, verwende ich Bilder aus dem Netz. Zu dem jeweiligen Bild, das in etwa meinem Charakter oder NSC entsprechen sollte, bastel ich mir meinen Charakter dann zusammen.

Für die Kampagne, die nach unserer Spelljammer-Kampagne starten wird (Pathfinder - Unter Piraten!), habe ich mehrere Charakter-Optionen in der Hinterhand. Ich möchte wieder etwas außergewöhnliches spielen, wie z.B. als Rasse einen Kiemenmenschen, oder als Klasse vielleicht einen an das Wasser gebundenen Druiden.

2. Was fällt dir am Leichtesten bzw. am Schwersten beim Charakterbau und warum?

Das Gerüst eines Charakters zu bauen ist relativ einfach, da man sich im Grunde nur an den Regeln "entlanghangeln" muss! Schritt für Schritt wird alles abgearbeitet. Doch dann kommen, wie etwa bei Pathfinder, die Talente. Bei diesen tue ich mir immer etwas schwerer, da diese so weitreichende "Folgen", wenn man dies so nennen kann, für die Charakterentwicklung haben können. Derzeit schaue ich mir für meinen Halb-Ork Kämpfer in unserer Königsmacher-Runde die Talente ganz genau an, denn ich bin mir noch nicht ganz schlüssig, ob es bei einem Kämpfer bleiben wird, oder ich als zweite Klasse den Paladin nehmen möchte. Von daher soll die Auswahl der Talente wohl überlegt sein.

Ich spiele gerne Charaktere mit Ecken und Kanten, denn den 08/15 Charakter kann jeder. So ist zum Beispiel mein Beschwörer in unserer Al'Barak Kampagne ständig von Geheimnissen umwittert und geht in weiten Teilen seinen eigenen Zielen nach. Er paktiert sowohl mit der Regierung als auch mit dem Untergrund und verschafft sich somit Freunde und Feinde. Außerdem trägt er noch ein dunkles Geheimnis mit sich, von dem die anderen Spieler nichts wissen. Der Beschwörer eckt gerne an und wenn es ihm zu bunt wird prescht er einfach drauf los. Solche Charaktere liebe ich, sie sind wirklich einzigartig und stechen aus der Menge hervor, ohne sich in den Mittelpunkt zu stellen!


3. Recycelst du eigentlich Charaktere, die du in einer früheren Runde schon einmal gespielt hast, für neue Runden und warum oder warum nicht?

Definitiv Nein! Bisher habe ich keine Charaktere aus der Versenkung geholt, um sie dann in einer anderen Runde zu spielen. Selbst bei unserem Jubiläumswochenende, an dem wir geplant hatten, unsere ersten Charaktere (aus der D&D Red Box) mal wieder aufleben zu lassen, habe ich einen Nachkommen des ursprünglichen Charakters gespielt! Was einmal war, das soll auch so bleiben. Man hat dann schöne Erinnerungen an die Vergangenheit...
Schließlich möchte ich auch immer wieder gerne mal etwas anderes spielen und nicht andauernd einen Kleriker! Allerdings muss ich gestehen, dass ich bei dem ein oder anderen NSC schon mit dem Gedanken gespielt habe, diesen wieder in Erscheinung treten zu lassen. Doch bisher blieb dies nur graue Theorie!

4. Wie stehst du zum Charaktertod? Darf dein Charakter sterben bzw. unter welchen Umständen?

Diese Frage ist brandaktuell, denn in unserer Spelljammer-Kampagne ist der wichtigste Charakter gerade verstorben. Ich als Spielleiter war zunächst selbst darüber überrascht bzw. leicht schockiert, dass es ausgerechnet den guten Garx Beebleblox erwischt hat. Doch im Nachhinein ist es so gekommen, wie es kommen musste. Durch unvorsichtiges Handeln ist ein Charakter gestorben, doch der Spieler kann damit gut umgehen. Es ist jetzt zwar kein heroischer Tod, wie sich sicherlich jeder Charakter wünscht, aber es ist eine Erfahrung!
Die Kampagne wird auch trotz des herben Verlusts weitergehen, und sicherlich einige überraschende Wendungen bieten! Im Nachhinein bietet der Tod des Charakters eine interessante Möglichkeit eine Kehrtwendung einzuleiten, um eventuell am Ende doch noch als Held dastehen zu können!


5. Was bedeutet Charakterentwicklung für Dich?

Charakterentwicklung ist mehr als nur einfach ein Rollenspiel zu spielen. Es geht in die Tiefe. Höhen und Tiefen gehören zu jedem Charakter-Leben einfach dazu. Es gilt Herausforderungen zu meistern oder an ihnen zu scheitern. Gerade das macht ein RPG aus, nicht das Töten von Monstern, sondern die alltäglichen Dinge eines Abenteurerlebens zu bestehen.
Wie Doctore Domani es in seinem Blog so schön schrieb: Das Spiel geht auch nach dem Tod eines Charakters weiter, nur dass sich einiges ändern wird!


Bonusfrage: Der am meisten vom Pech verfolgte Charakter, den ich je gespielt habe, war mein Zwerg Gondi (bei Savage Worlds), weil er schon beim ersten Kampf derart schwer verwundet wurde, dass ich bis zum Ende des Abends nur noch zugucken durfte!




Dienstag, 19. September 2017

Königsmacher - Teil 12

Bevor es am Freitag in unserem Königsmacher-Abenteuerpfad weitergeht, noch schnell die Geschehnisse vom letzten Mal zusammengefasst!

So gut und tief haben wir seit langer Zeit nicht mehr geschlafen, wie in der letzten Nacht. Die mehrtägige Reise durch die Kamelande zollte seinen Tribut. Als wir am nächsten Morgen ausgeruht in Richtung Gemeinschaftsraum gehen, erfahren wir, dass es in der Nacht einen Alarm gab. Einer der Wachen hatte zwei große Wesen gesehen, die in einigem Abstand zum Handelsposten vorbeizogen. Bei Tagesanbruch konnten die Wachen anhand der Spuren herausfinden, dass es sich bei den Kreaturen um Trolle gehandelt hatte. Nur gut, dass der Handelsposten für die Trolle augenscheinlich uninteressant gewesen sein muss.

Es ist wohl ungewöhnlich, dass Trolle so weit im Norden anzutreffen sind, wie wir von Oleg erfahren. Oleg und  Vekken scheinen deswegen auch etwas in Sorge zu sein. Jedenfalls beschließen wir alle zusammen, dass wir ein paar Verteidigungsmaßnahmen gegen die Trolle treffen müssen. Pechbolzen und auch in kleinere Behälter abgefülltes Pech werden als Wurfgeschosse vorbereitet. Trolle soll man wohl nur mittels Feuer und Säure bekämpfen können - gefährliche Gegner also!

Wir beschließen, obwohl es wieder begonnen hat zu schneien, unsere Erkundung der Kamelande fortzusetzen. Also schnell die Pferde gesattelt, Proviant eingepackt und wegen des Wetters schlecht gelaunt in den Tag gestartet. Es muss doch auch mal Schluss sein mit diesem elenden Schnee...
Ohne Zwischenfälle erreichen wir die Gegend, die wir erkunden wollen. Wie immer teilen sich Korva, Garth und Liadla die Arbeit der Erstellung einer Karte, unterdessen behalte ich die Gegend im Auge.

Während meiner Nachtwache ertönt ein seltsam lautes Gebrüll, was in der Dunkelheit noch
unheimlicher klingt! Vorsichtig wecke ich Korva und Garth und mache mich dann daran dem Geräusch auf den Grund zu gehen. Im Mondlicht kann ich die Umrisse eines Bären erkennen, der auf einem seichten Hügel seltsame Bewegungen macht und dabei dieses Gebrüll ausstößt. Bei genauerer Betrachtung denke ich zuerst an eine Sinnestäuschung, denn dieser Bär scheint eine Kreuzung aus Bär und Eule zu sein! Der Torso ist ganz klar der eines Bären, der Schädel allerdings ist der einer riesigen Eule. Doch das Untier nimmt von uns, Erastil sei Dank, keinerlei Notiz, so dass der Rest der Nacht ruhig verläuft.
Von Lialda erfahren wir am nächsten Morgen, dass es sich bei dem Wesen um einen sogennaten Eulenbären handelt, der wohl zu dieser Jahreszeit auf der Suche nach einem Partner ist. Eulenbär, eine Laune der Natur oder die Schöpfung eines geisteskranken Magiers? Jedenfalls würde sein Pelz ein Blickfang in jedem Kaminzimmer sein!

Das Wetter wird wieder besser und wir lassen das vom Schneematsch durchweichte Gebiet hinter uns. Es zieht uns weiter nach Süden. Im Laufe des Vormittags erreichen wir eine steinige Hügelkette aus der ein großer, abgestorbener Baum auffällig herausragt. Seine dicken Wurzel umklammern die am Boden liegenden Steine und Korva erinnert sich an eine kleine, kindliche Zeichnung, die wir bei einem der Banditen aus dem Dornenfurtlager gefunden hatten. Die Zeichnung zeigte einen Baum auf einem Felsen. Anhand dieser können wir unter einer der Wurzeln ein kleines Paket, welches in Leder eingepackt ist ausgraben. Im Paket selbst befindet sich neben einem Dolch auch noch ein kleiner Holzstab, sowie ein Ring und ein zum größten Teil vom Wetter zerstörtes Buch - ein Schatz! Überrascht über diesen unverhofften Fund setzen wir unseren Weg fort und rasten in dieser Nacht am Ufer des Würgers. Die gefundenen Gegenstände wollen wir im Handelsposten in Ruhe näher untersuchen.

Wieder einmal geschieht etwas während ich Wache halte - ein Wink des Schicksals?! Dort zwischen den Bäumen flackert ein Licht ähnlich dem einer Fackel! Ich bewege mich vorsichtig in diese Richtung und als ich nur noch wenige Meter von dem seltsamen Lichtschein entfernt bin, höre ich eine Stimme, die mich zu sich ruft! Zuerst bleibe ich wie angewurzelt stehen und schüttel den Kopf, um wieder einen klaren Gedanken fassen zu können. Die Stimme bittet mich nun um Hilfe, doch irgendetwas stimmt an dieser Situation nicht. Immer energischer spricht die Stimme auf mich ein, doch ich lasse mich nicht beirren. Ich antworte mit ebenfalls energischer Stimme und weigere mich dem Licht zu folgen. Daraufhin verschwindet das seltsame Licht, wobei es einen markerschütternden Schrei ausstößt, in der Dunkelheit. Von Lialda wiederum erfahre ich am nächsten Morgen, dass das seltsame Licht ein Irrlicht gewesen sein muss. Ihren Beschreibungen nach hatte ich also Kontakt mit einem Irrlicht, einem boshaftem Wesen welches mich sicherlich töten wollte!

Wir folgen dem Fluss weiter nach Süden und erreichen am Nachmittag eine seltsame Konstruktion die sich nach genauerer Betrachtung als die Überreste einer Brücke herausstellt. Der Würger ist an dieser Stelle sehr breit, somit muss die hölzerne Brücke schon recht imposant gewesen sein. Auf der anderen Uferseite befinden sich weitere Überreste der Brücke sowie die Ruine eines kleinen Gebäudes. So wie es aussieht wurde die Brücke erst vor ein paar Monaten zerstört. Ein Holzgestell an dem eine Glocke befestigt ist sowie ein kleines Schild mit der Aufschrift: Nessels Übergang! wurde jedoch nicht zerstört
Garth läutet plötzlich und unerwartet die Glocke und kurze Zeit später entsteigt den schäumenden Fluten eine Kreatur, die wir schon auf den ersten Blick als eindeutig untot identifizieren können. Der Untote war wohl mal ein Mann gewesen und mit erstaunlicher Geschwindigkeit erreicht er das Ufer und nähert sich uns. Garth kann einfach nicht seine Finger bei sich lassen, und jetzt haben wir wieder den Schlamassel!
Doch widererwarten greift uns der Untote nicht an, sondern erkennt, dass wir augenscheinlich nicht zu denen gehören, die ihm sein Leid angetan haben. Wir können uns sogar mit ihm unterhalten und erfahren, dass der Hirschkönig für die Zerstörung der Brücke und den Tod des armen Brückenwächters verantwortlich ist. Der Wächter stellt sich uns als Davik Nessel vor, daher wohl auch der Name Nessels Übergang!

Davik erzählt uns die Geschichte die sich zugetragen hat, bevor er von den Schergen des Hirschkönigs getötet wurde. Er sollte dem Hirschkönig einen Tribut in einer Höhe abgeben, die ihn selbst an den Rand der Armut gebracht hätte. Als er sich weigerte zu zahlen und sich anschickte die Brücke zu überqueren, zerstörten die Banditen diese und Davik stürzte mitsamt der Brücke in die Fluten und ertrank. Doch er starb nicht wirklich, sondern wurde zu einem Untoten der auf Rache sinnt. Davik verspricht uns ein "Geschenk" wenn wir die Überreste des Hirschkönigs hier in den Fluss werfen, denn erst dann wird seine geschundene Seele wirklich frei sein! Können die Götter einem Toten solch eine Bürde auflegen und ihn auf ewig leben lassen?

Eulenbären, Irrlichter und jetzt auch noch ein mächtiger Untoter. Die letzten Tage waren wirklich ereignisreich und die Kamelande überraschen mich immer wieder aufs Neue.
Dieser Hirschkönig muss ein abgrundtief böser Mensch sein, der wahrlich über Leichen geht. Es ist an der Zeit seinem Treiben ein Ende zu setzten, koste es was es wolle...

Dienstag, 12. September 2017

Heart of the Enemy - Teil 7

Ruf der Götter


Es ist ruhig an Bord und der eintägige Flug der Golden Warrior zu dieser seltsamen, ringähnlichen Formation im Wildspace ist ereignislos. Lediglich Shusaka Iki erleidet eine Art Schwächeanfall und ist eine kurze Zeit lang bewusstlos. Nachdem er wieder erwacht ist beschreibt er die Vision die in überkommen hat. In dieser Vision sah er ein großes, menschenähnliches Herz sowie eine riesige wurmähnliche Kreatur mit einem riesigen mit unzähligen spitzen Zähnen bewehrtes Maul. Elina und Garx kommen anhand der Schilderung schnell zu dem Schluss, dass es sich bei der Kreatur um einen Witchlight Marauder gehandelt haben muss. Das Herz explodierte und gleichzeitig krümmte sich der Marauder vor Schmerzen. Es scheint also einen Zusammenhang zwischen dem Herzen und der Kreatur zu bestehen. Doch welcher?

Die Charaktere können einige Zusammenhänge zwischen Shusakas Vision und den Aufzeichnungen auf der gefundenen Karte herstellen. Die Ringformation ist nun erreicht und kann als eine Art Asteroidengürtel identifiziert werden. Allerdings schweben alle Gesteinsbrocken bewegungslos im Wildspace und machen den Eindruck als wären sie in der Bewegung erstarrt. Die Abenteurer suchen eine Passage durch den Gürtel kommen dann aber zu dem Schluss, erst einmal den nächstgelegenen Planeten anzufliegen.

Während der Reise findet Garx den geeigneten Augenblick, um mit Issa, dem seltsamen Fremden, ein paar Worte zu wechseln. Garx möchte wissen, warum Issa sich als sein Beschützer sieht. Issa gibt bereitwillig Auskunft darüber, dass vor langer Zeit ein weiser Gnom seinen Clan damit beauftragt hat, Garx' Familie vor etwas Bösem zu beschützen. Der Clan der Gestaltswandler, zu der Issa gehört, übt diese Aufgabe nun schon seit einige Generationen aus. Nur vage sind die weiteren Auskünfte, die Issa Garx gibt. So zum Beispiel, dass der weise Gnom ein komplett anderes Aussehen hatte, als es bei Garx der Fall ist. Außerdem erwähnt Issa noch ein Artefakt welches seine Familie besitzt und wohl der Grund für ihre Verfolgung ist. Garx ist nach dieser Unterhaltung mehr als verwirrt und muss das Erfahrene erste einmal in Ruhe verarbeiten.

Der angesteuerte Planet ist erreicht und wird von Garx erst einmal studiert. Dazu hatte ihnen der Elf Silanos zu Beginn ihrer Reise einen magischen Gegenstand mitgegeben, mit dem man einen Planeten grob klassifizieren kann. So finden sie heraus, dass die Luft atembar und Leben vorhanden ist. Auch die Temperatur von ca. 21 Grad Celsius kann Garx  einschätzen.
Es stellt sich heraus, dass der Planet aus Wasser besteht und sich in dem unendlichen Meer unzählige kleine Inseln befinden. Auf den meisten dieser Inseln wachsen Laubbäume und bieten ein seltsames Bild. Die Golden Warrior setzt in der Nähe einer Inselgruppe zur Landung an, um frisches Wasser aufzunehmen. Schon während der Landung sehen die Abenteurer, dass ein großer Ast von einem der Bäume abgebrochen ist und ins Wasser hängt. Dort wo der Ast im Wasser liegt scheint das Wasser zu kochen, denn Dutzende etwa eine Elle lange Goldfische fressen gierig die Blätter von den Zweigen. Sofort kommt den Charakteren die Idee die Fische zu fangen und als Proviant mitzunehmen. Schnell wird ein Netz ins Wasser geworfen und die Abenteurer sehen schon gebratenen Fisch heute Abend auf dem Tisch stehen. Doch es soll alles ganz anders kommen...

Gerade als das mit Fischen gefüllte Netz wieder an Bord geholt werden soll explodiert eine Wolke aus Feuer, die direkt aus dem Meer zu kommen scheint, und hüllt einen Teil der Abenteurer ein. Erst nachdem die Wolke verschwunden ist wird das Ausmaß sichtbar. Elina und Garx liegen stark verbrannt an Deck, Galaghan und Rouven konnten noch mit einem beherzten Sprung zur Seite dem Schlimmsten entgehen. Aus dem Wasser taucht der Kopf einer Kreatur auf, die halb Schildkröte, halb Drache ist und schnappt mit dem großen Maul nach den zappelnden Fischen.
Sofort kümmert sich Rouven um die bewusstlose Elina, Galaghan hingegen greift die Kreatur an. Schnell wird den Charakteren klar, dass sie den Rückzug antreten müssen und eine gefühlte Ewigkeit später erhebt sich die Golden Warrior wieder, um an einer anderen, sicheren Stelle wieder zu landen. Erst jetzt wird ihnen bewusst was passiert ist. Geschockt stellen sie fest, dass Garx den Angriff dieses Wesens mit seinem Leben bezahlt hat. Seine teilweise noch rauchende Leiche liegt auf den Planken und alle stehen schweigend um ihn herum. Issa und Numis schreien vor Wut, Galaghan und die anderen sind stumm vor Entsetzen.

Garx lebt nicht mehr! Das kann doch gar nicht sein! Wie soll es weitergehen? All diese Fragen und Selbstzweifel müssen beiseite geschoben werden und so ist Galaghan der erste, der einen einigermaßen klaren Gedanken fassen kann. So werden die sterblichen Überreste des Gnoms in dessen Kabine aufgebahrt, während die anderen darüber beratschlagen was als nächstes zu tun ist. Numis hält Totenwache vor der Kabine und Issa sitzt an der Reeling und schaut schweigend auf das weite Meer.

Diese auf dramatische Weise veränderte Situation lässt mich nachdenklich werden. Zuerst war ich selbst ein wenig geschockt, dass der Gnom auf der Stelle getötet wurde, doch nach und nach entsteht ein Bild in meinem Kopf, wie es weitergehen könnte. Garx' Spieler ist sehr gut mit der Situation fertig geworden und gemeinsam werden wir eine (epische) Lösung für diese Situation finden.

Ich selbst bin gespannt, wie es in der nächsten Spielrunde weitergehen wird...!


Montag, 4. September 2017

Sommer, Sonne, RatCon 2017




20 Jahre RatCon



Vom 25.08.-27.08.2017 fand in Limburg/Lahn die RatCon 2017 statt, und ich war diesmal dabei!

Freitag - 25. August

Freitagmorgen begann die Fahrt von zu Hause nach Limburg, 500 Kilometer Straße lagen vor mir. Bis zum ersten Haltepunkt im Ruhrgebiet vergingen einige Stunden, da die Autobahn mehr einer riesigen Baustelle glich. Im Ruhrgebiet angekommen gabelte ich meinen langjährigen Freund auf und die Fahrt ging diesmal relativ entspannt weiter nach Limburg.

Ferienwohnung beziehen, etwas frisch machen und los ging es zur Stadthalle von Limburg. Vor dem Haupteingang eine große Menschenmenge und lautes Stimmenwirrwarr. Es war uns zu voll und ein zu großes Gedränge, so zogen wir es vor lieber ein kleines Abendessen einzunehmen. Danach ging es zurück zur Stadthalle und siehe da, der Eingang war schön leer!

Unser erster Weg führte uns zum schwarzen Brett an dem die verschiedenen Rollenspielrunden angeboten wurden. Jedoch mussten wir mit Bedauern feststellen, dass alle Runden bereits voll waren. Also verschafften wir uns einen Überblick über die Örtlichkeit und die Aussteller. Neben den Möglichkeiten neue Hardware für das Rollenspiel zu bekommen stellten sich auch Illustratoren und Autoren vor. Beneidenswert wenn man die tollen Zeichnungen sieht!
Im Foyer empfing uns schon der Stand von Ullisses wie auch der vom Würfelmeister. In angrenzenden Seminarräumen wurde bereits eifrig gespielt.
Es ging dann die Treppe in die erste Etage hinauf, wo wir direkt auf den Stand von Truant-Spiele stießen. Es war alles etwas unruhig und viele Besucher schien es nicht anders zu gehen wie uns. Wohin, was ist wo und wer spielt in welchem Raum? Zeitweise hatte ich den Eindruck in einem Ameisenbau zu sein!
Auch in der großen Halle wurde bereits gespielt was das Zeug hält. Die Geräuschkulisse war auch dementsprechend. Vorbei am Stand des Uhrwerk-Verlags ging es dann in die 2. Etage. Selbst auf den Zwischen-Etagen hatte man Tische aufgestellt, die zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht besetzt waren. Hier oben war es noch sehr ruhig, was sich einen Tag später komplett ändern sollte.

Wir hatten schon damit gerechnet den heutigen Abend nur als Zuschauer bestreiten zu können, als uns der Zufall zu Hilfe kam. Am schwarzen Brett gab es einen Aushang für eine Runde Star Wars, bei der jedoch alle Plätze belegt schienen. Es war für uns nicht klar ersichtlich ob die dort eingetragenen Namen nachträglich wieder ausradiert waren oder nicht! Also gingen wir kurzerhand an den für die Runde reservierten Tisch. Dort saßen lediglich zwei Spieler und der Spielleiter, so dass wir doch noch zu unserer ersten Spielrunde kamen.


Es war einfach nur genial! Spieler und Spielleiter gaben in ihren Rollen alles und das Abenteuer war ein voller Erfolg. Auch dem Spielleiter muss die Runde gut gefallen haben, denn spontan lud uns dieser noch zu einer anschließenden Runde 1W6 Freunde ein. Der Abend wurde immer besser, denn auch dieses Rollenspiel, welches ich an diesem Abend zum ersten mal gespielt hatte, macht unheimlich viel Spaß. Soviele skurrile NSCs und Klischees habe ich noch nie auf einem Haufen gehabt. Der Spielleiter war voll in seinem Element und wir alle hatten sehr viel Spaß - so viel gelacht hatte ich schon lange nicht mehr!


Samstag - 26. August

Frühstücken, Rucksack packen und wieder los zur RatCon! Unterwegs noch schnell Verpflegung für den Tag besorgen, denn es stand ein langer Rollenspieltag an. Der Weg zur Stadthalle war knapp 1,2 Kilometer lang und die Sonne meinte es gut mit uns...
Schon wieder wurden wir enttäuscht, denn auch diesmal waren bereits alle Spielrunden komplett voll! Was nun? Wir schauten uns intensiv die Angebote der verschiedenen Aussteller an und planten um 12 Uhr bei der Keynote 2017 des Ulisses Verlags vorbeizuschauen. Kurz noch ein erneuter Blick auf das schwarze Brett geworfen - Glück gehabt! Eine Runde Fragged Empire suchte noch zwei Spieler! Schnell eingetragen und auf zur Keynote von Ulisses.
Mittlerweile konnte man innerhalb des Gebäudes die Luft in einigen Bereichen schneiden. Das Ganze wurde dann noch gesteigert als die Keynote begann. Es standen ca. 100 Sitzplätze zur Verfügung, anwesend waren jedoch mehr als 150 (!) Personen. Es kann sich also jeder ausmalen wie stickig und heiß es in dem viel zu kleinen Raum war. Bloß nicht bewegen hieß die Devise! Schlimmer riechen kann es in einem Goblinbau auch nicht!

Ungefähr 2 Stunden später waren wir heilfroh endlich an die frische Luft zu kommen. Die Vorschau auf die gefühlten 50 neue DSA Produkte war schon relativ anstrengend gewesen.
Mittagspause und erst einmal verschnaufen! Um 15 Uhr wollten wir uns unbedingt das Panel zu HeXXen 1733 anschauen, der Autor Mirko Bader sowie Michael Mingers stellten das neue System vor!
Mirko Bader stellte sein Baby mit viel Herzblut vor und auch wir gerieten in seinen Bann. Regelmechanismen, Hintergrund und allgemeine Fragen zum HeXXen 1733 RPG wurden erklärt bzw. beantwortet. Ich malte mir schon im Kopf aus, wie es wohl im 18. Jahrhundert bei mir zu Hause ausgesehen haben könnte und mir schossen schon die ersten Ideen für ein Abenteuer durch den Kopf...

Gegen 16 Uhr fanden wir uns am Tisch der Fragged Empire Runde ein. Hier in diesem kleinen Seminarraum gab es sogar eine Klimaanlage - was für eine Wohltat!
Der recht junge Spielleiter war sichtlich nervös und entschuldigte sich schon vorab für etwaige Fehler, da er einige Teile des Abenteuers wohl improvisieren müsste. Wir spielten das Abenteuer aus dem Fragged Empire Schnellstarter in einer leicht abgewandelten Form. Obwohl es an einige Stellen holprig war hatten alle Beteiligten viel Spaß.
Wir standen schon kurz vor dem Ende des Abenteuers als ich ein Gespräch am Nachbartisch mitbekam. Der arme Spielleiter saß zunächst einsam und verlassen am Tisch und wartete augenscheinlich auf die Spieler, die ihn aber versetzt hatten. Lediglich ein Interessent der zufällig vorbeikam setzte sich an den Tisch und ließ sich das System erklären - es sollte D&D  in der 5. Edition gespielt werden. In Anbetracht das wir noch keine weitere Spielrunde klarmachen konnten fragte ich spontan, ob wir uns zum vereinsamten Spielleiter an den Tisch setzen dürften. Freudig überrascht lud uns der SL ein. Auch zwei weitere Mitglieder der Fragged Empire Runde gesellten sich dazu, so dass auf einmal 5 (!) Spieler und ein Spielleiter zusammenfanden! Zufälle schreibt das Leben und so auch in diesem Fall, denn diese Runde sollte das Highlight des langen Rollenspiel-Wochenendes auf der RatCon werden!

Fünf Elfen wie sie nicht unterschiedlicher hätten sein können stürzten sich ins Abenteuer. Immer mehr wurde die Gruppe jedoch zu einer "Gurkentruppe" was aber ständig den Spaßfaktor ansteigen ließ. Es wurde Gelacht, Gesungen und am Ende sogar das Abenteuer zu einem erfolgreichen Ende geführt.
Mir wird diese Runde noch sehr lange in Erinnerungen bleiben, vor allem Bobfried der Barde, denn sie war für mich ein Highlight im Rollenspieljahr 2017 gewesen.

Nach der Spielrunde saßen wir noch knapp eine weitere Stunde zusammen und plauderten über unser Hobby. Kurz vor 23 Uhr entschlossen wir uns dann noch das Let's Play - Tails of Equestria live anzuschauen. Abermals wurden unsere Lachmuskeln strapaziert, denn Markus Plötz und Michael Mingers lieferten ein grandioses Rollenspiel als Little Ponys ab!


Sonntag - 27. August

Die Abreise nahte, doch wir wollten noch einmal kurz zur Stadthalle. Diesmal stand das (fast) obligatorische Shopping an. Am Ende landeten ein paar neue Würfel (die gehen immer!), die Pathfinder Monsterhandbücher III & IV sowie der Zusatzband Geheimnisse der Oberwelt für HEX (Hollow Earth Expedition) in den Einkaufsbeuteln.
Fast hätte ich es vergessen: ich habe mir noch den Roman "Winterhexe" von Elaine Cunningham zugelegt. Sollten wir jemals den Abenteuerpfad "Die Winterhexe" spielen könnte mir dieser Roman eventuell ein wenig zusätzliches Hintergrundwissen bieten.

Kultur durfte natürlich nicht fehlen. Also noch einen kleinen Rundgang durch die Altstadt bis zum Limburger Dom gemacht und dabei das herrliche Wetter genossen. Wenn das kein gelungenes Wochenende war, was dann? So viel Spaß hatten wir seit langem nicht mehr gehabt. Wir haben nette neue Leute kennengelernt, lustige RPGs gespielt und dadurch die Lust auf mehr geweckt.

Welche Con wir in 2018 besuchen steht noch nicht fest! Wir lassen uns selbst einmal überraschen...

Donnerstag, 31. August 2017

#RPGaDay 2017 - Tag 31

31. August - Was erwartest Du am meisten für die Spielsaison 2018?

31 Tage, 31 Fragen, die #RPGaDay-Challenge geht zu Ende. Teilweise schräge Fragen machten einem das Beantworten nicht immer leicht, doch jetzt ist es vollbracht!


Für die kommende "Spielsaison" (hört sich fast an wie bei der Bundesliga!) stehen zwei Dinge an. Zum einen erhoffe ich mir, dass die deutschsprachige Version von Starfinder in die Läden kommt. Auf der RatCon nur kurz erwähnt und im Internet bei Ullisses hoch angepriesen, kommt dann ein neues SciFi Setting mit den Regeln von Pathfinder auf den Rollenspielmarkt. Neue Charakterklassen und -rassen sowie ein neuer Abenteuerpfad rund um die Planeten des golarischen Systems warten dann nur darauf erkundet bzw. gespielt zu werden.

Zum anderen geht es wohl dem Ende unserer Spelljammer-Kampagne entgegen. Nach ungefähr 15 Jahren (mit einer längeren Spielpause) kommen wir dann nun doch zum endlichen Ziel. Je nachdem wie regelmäßig wir spielen werden, könnte es aber auch über die Saison 2018 hinausgehen. Danach ist der Abenteuerpfad Unter Piraten! schon fest eingeplant!

Ansonsten freue ich mich auf viele schöne, spannende und lustige Spielrunden, in welchem Setting und mit welchem System auch immer...






Mittwoch, 30. August 2017

#RPGaDay 2017 - Tag 30

30. August - Welchen Rollenspiel Genre-Mix würdest Du am liebsten sehen wollen?

Genre-Mix, gibt es nicht schon (fast) alles was man nur irgendwie als RPG herausbringen kann? Es gibt die Marvel Superhelden, SciFi (teilweise mit Fantasy gemischt), Apokalypse, Horror, Steampunk und sogar My little Pony (Tails of Equestria)!!!
Wenn ich es genauer betrachte sind zum größten Teil alle Nischen irgendwie abgedeckt und dennoch erscheinen immer wieder neue Rollenspiele auf dem Markt, von denen man denkt, ob die Rollenspielwelt diese wirklich braucht.

Ich persönlich habe keinen besonderen Wunsch was den Genre-Mix angeht. Alle RPGs die mich interessieren sind bereits auf dem Markt und leider hat man ohnehin zu wenig Zeit, um alle Spiele irgendwann einmal spielen zu können.



Dienstag, 29. August 2017

#RPGaDay 2017 - Tag 29

29. August - Welches war der am besten gelaufene Kickstarter für ein RPG, bei dem Du Dich finanziell beteiligt hast?

Es geht nun mit großen Schritten dem Ende der #RPGDay 2017 entgegen. Also gilt es noch schnell die letzten Fragen zu beantworten...

Wenn ich genau nachdenke, war es entweder der Kickstarter für Numenera oder Fragged Empire. Bei beiden habe ich mich finanziell beteiligt, weil mir die Settings gefallen und das jeweilige Regelgerüst mal ganz anders ist als es bei bisherigen RPGs der Fall ist. Allerdings muss ich gestehen, dass ich Numenera seitdem nicht wieder gespielt habe, im Gegensatz zu Fragged Empire, welches am letzten Wochenende auf der RatCon in Limburg u.a. auf den Spieltisch kam.

An dieser Stelle muss ich einfach auf ein weiteres Crowdfunding hinweisen, welches derzeit absolut durch die Decke geht: HeXXen 1733. Dieses barocke Rollenspiel war innerhalb kürzester Zeit finanziert und täglich steigt die Summe weiter stark an. Derzeitiger Stand: knapp 32.000€ (1273%)!!!

HeXXen 1733 wird auch mein nächstes Objekt der Begierde werden. das Setting hat mich auch in diesem Fall wieder voll in seinen Bann gezogen!



Montag, 28. August 2017

#RPGaDay 2017 - Tag 28

28. August - Welcher Film/welche Fernsehserie ist die größte Quelle für Zitate in Deiner Gruppe?

Diese Frage finde ich wieder einmal etwas schräg! Ich denke, dass es keine Serie/ keinen Film gibt, der ein schier unerschöpfliches Potential für etwaige Zitate hat. Wenn Zitate verwendet werden geschieht dies doch stets aus einer Situation heraus. Woher dieses Zitat dann wiederum stammt kann ich persönlich in diesem Moment nicht immer sofort belegen - es geschieht schließlich spontan.
Somit sind irgendwelche verwendete Zitate aus etwaigen Filmen bzw. Serien stets Situationsabhängig!

Ich habe Frage 28 beantwortet, weil die Alternativ-Fragen entweder schon verwendet wurden, oder in meinen Augen ebenso schräg waren. Insgesamt 31 einigermaßen vernünftige Fragen hinzubekommen scheint ein schwieriges Unterfangen zu sein...


#RPGaDay 2017 - Tag 26 & 27

Zurück von der RatCon 2017 in Limburg. Das Wochenende war zwar fahrtechnisch sehr intensiv - 1000 Kilometer für den Weg hin und zurück - hat sich aber auf jeden Fall gelohnt. Mehr zur RatCon findet ihr in einem gesonderten Post!

Jetzt werden aber erst einmal wieder die Fragen der #RPGaDay Challenge beantwortet.

26. August - Welches Rollenspielsystem liefert die nützlichsten Hilfsmittel?

Zunächst einmal die Frage: was sind nützliche Hilfsmittel? Schon allein hier streiten sich sicherlich die Gelehrten. Der eine findet es nützlich eine Box zu haben, mit der man Treffer bis ins kleinste Detail ausarbeiten bzw. einordnen kann (siehe DSA Trefferzonen-Box) andere wiederum begnügen sich damit ein Rollenspiel so einfach wie möglich zu halten. Ich zähle mich zur letzteren Fraktion! Mir genügen ausreichende Hintergrundinformationen zum/zur gerade aktuellen Abenteuer/Kampagne zu haben, um daraus wiederum eine Story basteln zu können. Das Abenteuer an sich entwickelt sich dann von ganz alleine.
Was Regeln angeht so sind einige Zusatzbände, wie z.B. der Band über Kampftaktiken (Fern- und Nahkampf von Pathfinder) zwar ganz interessant zu lesen, aber bisher habe ich mir selbst nur ein paar Talente bzw. neue Ausrüstungsgegenstände aus diesem Material herausgepickt! Jeder hat sein Rollenspielsystem für das er nützliche Hilfsmittel finden kann, es gibt also meiner Meinung nach nicht unbedingt das Rollenspielsystem, welches sich durch irgendwelchen besonderen (nützlichen) Hilfsmittel besonders hervorhebt.

27. August - Welches sind Deine unverzichtbaren Werkzeuge für ein gutes Spiel?

Ob meine Werkzeuge wirklich unverzichtbar sind sei erst einmal dahingestellt. Im Grunde genommen habe ich zwei Werkzeuge, die ich für unverzichtbar halte. Zum einen ist dies Roll20, da wir den größten Teil unserer Spielrunden, aufgrund der räumlichen Entfernungen, über dieses Medium abhalten. Dies gilt sowohl für kurze Abenteuer als auch für längere Kampagnen. Zum anderen sind es die Regeln, die die Grundlage für jedes Spiel bilden. Alles weitere was zum Spiel von Nöten ist, kann beliebig angepasst werden, schließlich ist die Improvisation ein großer Bestandteil davon, wie ich meine Spielrunden leite.
An dieser Stelle sollte man sich eine weitere Frage stellen: ist ein unverzichtbares Werkzeug wirklich ausschlaggebend für ein gutes Spiel?




Freitag, 25. August 2017

#RPGaDay 2017 - Tag 25

25. August - Was ist der beste Weg um sich bei Deinem Spielleiter zu bedanken?

Bedanken? Wofür? Nein, Spaß beiseite! Unser Spielleiter macht in seinen Runde einen wirklich guten Job. Offene Kritik und Lob sind wohl der beste Dank, den man geben kann. Kritik muss schließlich nicht immer negativ sein.
Nach einer Spielrunde sitzen wir dann noch ein wenig zusammen, meistens ist es der SL und ich, und üben dann noch Manöverkritik. Dabei haben wir schon so manches mal herausgefunden, dass das Gelingen einer Spielrunde auch sehr viel mit den Spielern zu tun hat. Wenn die Spieler nicht auf den Zug aufspringen kann der SL noch so viel anstellen um eine passende Atmosphäre einfließen zu lassen. Von daher ist es wichtig dem Spielleiter ein Feedback zu geben, welches er stets dankend annimmt!
Ein weiterer Weg seine Dankbarkeit zu zeigen ist es dem Spielleiter als Spieler eine wirklich gute Spielrunde abzuliefern! Ein Abend der wie im Flug vergeht gehört wohl zu den besten Bestätigungen, die man einem SL geben kann...

...auf zur RatCon 2017 - Bericht folgt!!!



Donnerstag, 24. August 2017

#RPDaDay 2017 - Tag 24

24. August - Benenne einen Zahle-soviel-Du-willst Verlag, der mehr verlangen sollte.

Wie bereits gestern erwähnt, werden die Fragen immer skuriler. Ich kenne keinen Verlag auf den die Frage passen könnte, also nehme ich den Joker - eine Alternativfrage!

Alternative: Was erwartest Du bei einer Rollenspiel Erfahrung?

Ein Rollenspiel, welches ich zum ersten mal spiele, soll mich auf irgend eine Art und Weise gefangen nehmen, mich packen und Lust auf mehr machen. Zuvor habe ich in den meisten Fällen über das Rollenspiel etwas gelesen, was aber nicht immer der Fall sein muss.
So ging es mir als ich zum ersten mal Numenera in einer Hangout-Runde mit Affendämon Tsu gespielt habe (es war zudem auch meine erste Hangout-Erfahrung!). Vom ersten Augenblick an hat mich das System interessiert, in diesem Fall ohne irgendwelche Vorkenntnisse. Fragged Empire ist ein weiteres Beispiel. Im Internet eine Demo-Runde darüber gesehen und anschließend ging das Crowdfunding für das System an den Start, welches ich unterstützt habe. Das neueste System welches mich interessiert ist HeXXen 1733. Morgen geht es zur RatCon 2017 nach Limburg und dort werde ich mir Näheres zu dem System anhören und eventuell eine Runde spielen. Vielleicht kann ich danach schon ein Feedback geben...



Die RatCon 2017 geht von Freitag bis Sonntag, so dass ich nicht gewährleisten kann jeden Tag eine weitere Frage zum #RPGaDay 2017 beantworten zu können. Ich kann aber versprechen, dass die Antworten zu den Fragen dann nachgereicht werden - versprochen!




Mittwoch, 23. August 2017

#RPGsDay 2017 - Tag 23

23. August - Welches Layout eines Rollenspiels lässt Dir die Kinnlade am weitesten herunterklappen?

Es geht langsam auf die Zielgerade zu und die Fragen werden irgendwie von Tag zu Tag schräger!
Mir ist bisher bei keinem RPG die Kinnlade heruntergefallen. Sicherlich ist das ein oder andere Artwork dabei welches mir besonders gut gefällt, aber so beeindruckt war ich noch nicht, dass mit quasi die Spucke wegblieb!

Was das Layout angeht so beeindruckt mich kein Rollenspiel derartig. Einige sind gut strukturiert und sicherlich leichter zu verstehen, aber im Großen und Ganzen haben alle ihre Vor- und Nachteile.
Fragged Empire gefällt mir gut, davon mal abgesehen ist das Artbook zu eben diesem System schon ein Hingucker!

Dienstag, 22. August 2017

#RPGaDay 2017 - Tag 22

22. August - Welche Rollenspielsysteme fallen Dir am leichtesten zu spielen?

Nun ich denke, dass es die Systeme sind, die ich seit ewigen Zeiten spiele. In diesem Fall ist es D&D und alles was danach kam (AD&D, D&D 3.5 sowie Pathfinder). Die neueste Version D&D 5e habe ich selbst noch nicht ausprobiert, steht aber auch noch auf meiner ToDo-Liste - wenn ich erst einmal das deutschsprachige Spielerhandbuch in meinen Händen halten werde. 😉

Ansonsten ist es sicherlich auch vom Genre abhängig. Wenn man wie ich seit 30 Jahren (fast) ausschließlich Fantasy gespielt hat, fällt einem das Spielen hier deutlich leichter. Dies habe ich selbst schon erfahren müssen, als Doctore Domani und ich unser "Shadowrun-Experiment" begonnen hatten. Die Umstellung war für mich als Nicht-Computer-Nerd schon sehr schwierig. Es ist eben eine Frage der Erfahrung...?!

Montag, 21. August 2017

#RPGaDay 2017 - Tag 21

21. August - Welches Rollenspiel macht das meiste aus möglichst wenig Worten?

Ich war heute versucht eine weitere Alternativfrage zu verwenden, habe mich aber dann doch dazu entschlossen, die Originalfrage zu beantworten.
Als alter D&D Spieler, der erst in den letzten paar Jahren damit begonnen hat auch über den Tellerrand zu schauen, musste ich erst einmal überlegen auf welches Rollenspiel die Frage für meine Sammlung zutrifft. Ich habe in der letzten Woche drei Abenteuer für HEX (Hollow Earth Expedition) gelesen und würde jetzt einmal behaupten, dass genau dieses Rollenspiel mit wenigen Worten zu einem Ergebnis führt! Die Abenteuer sind relativ knackig geschrieben und versprechen kurzweiligen Rollenspiel-Spaß. Alternativen können vom Spielleiter leicht eingebaut werden und die Ubiquity-Regeln ermöglichen einen schnellen Start ins Abenteuer. Als "Neueinsteiger" was dieses System angeht, würde ich sagen, dass es das meiste mit den wenigsten Worten herausholt!





Sonntag, 20. August 2017

#RPGaDay 2017 - Tag 20

20. August - Was ist die beste Quelle für vergriffenes Rollenspielmaterial?

Das Internet ist weit gefächert was das Aufstöbern vergriffener Materialen angeht. Einschlägige Auktionsplattformen bieten, oft zu horrenden Preisen, diverse Dinge an. Verlage wie z.B. Ulisses oder Pegasus haben ebenfalls Material im Angebot. Als letztes wäre dann noch Drivethru zu erwähnen, wo man wirklich "altes" Rollenspielmaterial als PDF ergattern kann.

Ich persönlich bin da wohl noch sehr old school, denn ich mag es einfach in Büchern und Heften zu blättern oder nachschlagen zu können. Von daher bin ich auch stets "auf der Jagd" nach altem Material als Hardware. Mittlerweile habe ich auch digitales Material, welches ich meistens dann benutze wenn nicht gerade zu Hause gespielt wird.



Samstag, 19. August 2017

#RPGaDay 2017 - Tag 19

19. August - Kampagnen: bevorzugst Du Runden mit festgelegter Dauer oder offenem Ende?

Heute weiche ich zum ersten mal auf eine Alternativ-Frage aus, da mir die eigentliche Frage 19 nicht wirklich zusagt und ich keine passende Antwort habe.

Bis vor ein paar Jahren hatten alle unsere Kampagnen ein offenes Ende. Es war bis dahin einfach schön nur zu spielen und nicht an ein Ende zu denken. Die Geschichte(n) waren toll und im Laufe der Jahre wächst einem der Charakter auch ans Herz. Diese Kampagne war dann Ruckzuck beendet, weil Beruf und Umzug das Ende quasi vorgaben...

Mittlerweile sind unsere Kampagnen auf ein Ende hin ausgerichtet. Dies trifft sowohl auf unsere D&D 3.5 Al'Barak-Kampagne wie auch die lang gespielte Spelljammer-Kampagne zu. In Letzterer wird der Gnom Garx Beebleblox den Hintergrund seiner Familiengeschichte erfahren - ich möchte an dieser Stelle nicht Spoilern! - und (hoffentlich) seiner Bestimmung folgen. Wir haben in der Runde beschlossen dann die Kampagne zu beenden, um dann wiederum einen Pathfinder-Abenteuerpfad zu beginnen den meine Frau leiten möchte. Sollte es nicht dazu kommen, lassen wir uns aber eine kleine Hintertür offen, damit wir eventuell doch noch weiterspielen können...😉

Es gibt inzwischen so viele Systeme, die wir ausprobieren möchten, dass lange Kampagnen mit Ende bzw. Kampagnen ohne Ende (eigentlich) nicht mehr zur Debatte stehen!



Freitag, 18. August 2017

#RPGaDay 2017 - Tag 18

18. August - Welches Rollenspiel hast du in deinem Leben am häufigsten gespielt?

Eindeutig D&D (Red Box)! Dies war das Rollenspiel mit dem ich in dieses Hobby gestartet bin und welches ich sicherlich mehr als 12 Jahre gespielt habe. In den Anfängen haben wir uns mehrmals in der Woche um den Rollenspieltisch versammelt und sind dann mit den klassischen Abenteurern (Dieb, Magier, Kämpfer und Kleriker) in die Abenteuer-Welt ausgezogen. Dabei haben wir so manches abgedrehtes Abenteuer erlebt...




Donnerstag, 17. August 2017

#RPGaDay 2017 - Tag 17

17. August - Welches Rollenspiel besitzt Du am längsten, hast es aber noch nie gespielt?

Auf diese Frage hin schaue ich mir mein Rollenspiel Regal mal etwas näher an.
Dabei stelle ich fest, dass ich gar keine "alten" Rollenspiele besitze, die ich noch nie gespielt habe. Vielmehr sind es wohl eher "neuere" RPGs, die noch nie zum Einsatz gekommen sind. Das älteste Spiel wäre somit dann wohl Finsterland von Gregor Eisenwort. Als Finsterland erschien war ich Feuer und Flamme vom Genre Steampunk. das deutschsprachige Rollenspiel kam mir da gerade recht, und so habe ich mir gleich auf einen Schlag das GRW sowie das Handbuch der Technik und den  Almanach der Zauberkunst zugelegt! Das GRW ist sogar mit persönlicher Widmung!
Ich hoffe immer noch, dass das Rollenspiel Finsterland zum Einsatz kommen wird, aber die Mitspieler unserer Fantasy-Runde, bis auf den Spielleiter, sind vom Genre Steampunk nur sehr schwer zu überzeugen!

Im Schein des Gaslichtes sehen wir die Sterne verlöschen.
Die Welt hält den Atem an und wir ergreifen die Fackel aus Gottes toter Hand.


Mittwoch, 16. August 2017

#RPGaDay 2017 - Tag 16

16. August - Welches Rollenspiel spielst Du am liebsten so wie es ist?

Generell spiele ich alle Rollenspiele so wie sie sind. Wie in der gestrigen Frage (Nr. 15) bereits beantwortet kann es eventuell die ein oder andere kleine Hausregel geben, was aber nicht wirklich großen Einfluss auf die eigentlichen Regeln hat. Alle Rollenspiele, die man nicht mit den ursprünglichen Regeln spielen kann, sollte man dann wohl auch eher außen vor lassen.




Dienstag, 15. August 2017

#RPGaDay 2017 - Tag 15

15. August - Für welches Rollenspiel machst du am liebsten Anpassungen?

Ganz klar auch hier wieder die Antwort: Pathfinder bzw. D&D
Wie schon in einer vorherigen Frage beantwortet sind dies die Systeme, die ich hauptsächlich spiele. Dem zur Folge auch die Systeme für die ich etwaige Anpassungen vornehme. Das Wort Anpassung ist weit gefächert, so fallen auch passende Karten oder Bilder für das jeweilige Abenteuer für mich darunter. Aber auch Hausregeln gehören dazu. Diese haben wir seit eh und je angelegt, denn schon vor 30 Jahren fanden wir einige vorgegebene Regeln nicht ganz stimmig.
Die letzten Hausregeln haben wir für unsere Spelljammer-Kampagen gemacht. Bei der Konvertierung von der AD&D 2nd Edition auf Pathfinder sind alte Regeln auf der Strecke geblieben, so dass wir uns Neue "basteln" mussten, wie z.B. die Raumkämpfe, die in der AD&D Version sehr detailliert waren.
Auch bei Quest, ein Einstiegssystem für junge Rollenspieler, haben wir schnell Hausregeln eingeführt, denn als "alter Hase" kamen einem ein paar Details recht Spanisch vor...



Montag, 14. August 2017

Heart of the Enemy - Teile 4-6

Es ist schon einige Zeit her, dass ich über unsere Spelljammer-Kampagne berichtet habe. Wir spielen sie immer noch, nur waren die letzten drei (!) Spielrunden sehr von Kämpfen geprägt, so dass einzelne Zusammenfassungen meiner Meinung nach wenig Sinn ergeben hätten. Hier und Jetzt also die Geschehnisse der letzten Runden...

Spawn of Ziross

Nachdem die Charaktere sowie die drei NSC (Kora, Shusaka Iki sowie Tolivin) ihre Quartiere auf der Golden Warrior bezogen haben beginnen sie sogleich das Schiff zu inspizieren. Sie wollen nicht untätig als Passagiere agieren sondern ihren Teil dazu beitragen, dass die Reise zu einem Erfolg wird.
Schon einen Tag später wird die Golden Warrior aus dem Hinterhalt von einem Squidship des Spawn of Ziross (ein Echsenmenschen-Kult) angegriffen. Die Echsenmenschen schleudern eine Art Stinkbombe auf das Schiff der SC, um ihren Luftvorrat zu verringern, doch dieser Angriff kann schnell abgewehrt werden. Wenig später setzt der Gegner zu einem Entermanöver an und die ersten Echsenmenschen kommen an Bord. Galaghan, Elina und die anderen Charakter bzw. NSC haben alle Hände voll zu tun, um den Gegner abzuwehren. Schließlich können sie mittels schwerer Bewaffnung in Form eines Katapults die Echsenmenschen zurückdrängen und kurz darauf zieht sich der Feind komplett zurück.

Das entstandene Chaos bzw. entstandene Schäden werden in den nächsten Reisetagen aufgeräumt und repariert und vorhandenes Kartenmaterial wird studiert. Die gefundene Karte von Shadowspace nimmt sich Elina als Navigator zur Hand und durch die Mithilfe von Garx können sie einige Dinge entschlüsseln. Sie entdecken Sternbilder sowie wichtige Markierungen, wie z.B. eine ringförmige Formation, die ein Asteroidengürtel darstellen könnte. Ein Komet (?) sowie zwei weitere Zeichnungen entschlüsseln die zwei Charaktere ebenfalls. Außerdem fällt ihnen auf, dass zwei Nummerierungen auf der Karte komplett fehlen, obwohl sie doch in der Legende zur Karte erwähnt werden. Knapp zwei Wochen dauert die Reise durch das regenbogenfarbene Phlogiston und alle Reisenden können sich von den bisherigen Strapazen erholen. Allerdings steht immer noch das Problem mit dem Spion an Bord im Raum. Doch die Charaktere können keine direkte Spur zu ihm finden, alles sind nur Vermutungen und haben keinerlei Bestand. Unruhe macht sich unter den Abenteurern breit.

Angriff der Schattenwesen

Irgendwann taucht im Phlogiston Shadowspace auf. Auch hier scheint die Sphäre in dem Meer aus tausend Farben zu schwimmen, nur mit dem Unterschied, dass diese Sphäre von dunklem Nebel umgeben ist und äußerst bedrohlich wirkt! Laut der vorhandenen Karte gibt es drei Passagen, zwei Schmalere und eine Breitere. Die Abenteurer entschließen sich für die Nächstgelegene, einer der schmalen Passagen!
Immer die bedrohlichen, dunklen Wolken im Blick, steuert Mandar (der Besitzer der Golden Warrior), das Schiff Meile für Meile näher heran. Bedrohlich peitschen Wolkenfetzen in Richtung des Schiffs und die Atmosphäre knistert, wie kurz vor einem schweren Gewitter. Die Golden Warrior befindet sich nun inmitten der schmalen Passage als plötzlich aus den Wolkenfetzen schattenhafte Wesen an Deck geschleudert werden, die umgehend jeden angreifen dem sie habhaft werden können.
Sind die ersten Gegner besiegt folgen auch schon die nächsten. Charaktere wie NSC befinden sich in einem erbitterten Kampf gegen einen scheinbar übermächtigen Gegner. Alixa wird schwer getroffen und fällt in einen Erschöpfungszustand. Auch alle anderen werden getroffen, doch bei ihnen sind die Auswirkungen nicht so gravierend. Als auch noch der Helmsman attackiert wird stoppt das Schiff und fast gleichzeitig erscheinen weitere Kreaturen an Deck. Die Lage wird zunehmend bedrohlicher. Galaghan gelingt es den Angriff auf den Helmsman zu beenden, so dass dieser die Golden Warrior wieder in Bewegung setzen kann, um aus der Gefahrenzone zu flüchten.
Doch es kommt noch schlimmer. Garx und Elina können während des Kampfes einen kurzen Blick zurück ins Phlogiston werfen. Dort sehen sie ein großes Wesen auf sich zukommen. Das Wesen hat in etwa die Größe eines Wals und erinnert entfernt an einen Mantarochen, gepaart mit einem Kalmar. Sehr schnell kommt das Wesen näher und Garx umklammert sein heiliges Symbol immer fester. Die Golden Warrior hat inzwischen wieder zügig Fahrt aufgenommen als das walähnliche Wesen das Schiff erreicht. Gerade als Garx denkt, dass ein letztes Stündlein geschlagen hat, entpuppt sich der vermeidlich angenommene Gegner als ein Verbündeter. Das Wesen umklammert, während es über die Golden Warrior fliegt, mit seinem Tentakeln gleich drei Gegner und reißt diese von Bord. Verblüfft schauen die Abenteurer dem Wesen hinterher und können die übrigen Schattenwesen vernichten.
Sie beobachten das Wesen, wie es vor ihnen in die Sphäre eindringt und einen großen Halbkreis fliegt, um dann wieder auf das Schiff zuzusteuern. In sicherem Abstand bleibt es auf einmal stehen und explodiert förmlich in einem so grellen Licht, dass sich die Charaktere schützend die Hände vor die Augen halten müssen.
Nachdem das Licht erloschen ist schwebt dort, wo gerade noch diese seltsame Kreatur im Raum war ein gut aussehender Mann mittleren Alters. Auf seinem Rücken trägt er einen kunstvollen Bogen und an seiner Hüfte hängt ein seltsam geformtes Schwert. Seine Rüstung schimmert im schwachen Licht, alles in allem macht er einen übernatürlichen Eindruck auf die Charaktere. Elinas Lippen entfleucht ein leises: "Er sieht aus wie eine Gottheit!" Allen anderen Anwesenden bleibt kurz der Atem weg, sind sie von den Geschehnissen doch recht verwirrt!

Die schwebende Gestalt kommt auf die Abenteurer zu und setzt sanft mit seinem Füßen auf Deck auf, direkt vor Garx Füßen. "Es war keine einfache Suche nach dir, Garx Beebleblox, doch jetzt habe ich dich endlich gefunden!" Sichtlich verwirrt muss Garx sich erst einmal setzen. Woher kennt dieses Wesen seinen Namen? Plötzlich erkennt der Gnom in dem Wesen ein bekanntes Gesicht - Issa. Issa verschwand auf dem Mond Agded spurlos und ward seitdem nicht mehr gesehen. Als Issa dann noch eröffnet, dass er als Garx' Beschützer unterwegs ist, ist die Verwirrung bei dem Gnom komplett. Garx hält sich zurück, was sonst nicht seine Art ist, und verlangt von Issa ein paar Erklärungen.

In der Zwischenzeit geht Elina ihren Arbeiten als Navigator nach und beginnt sich in der Sphäre zu orientieren. Mandar unterstützt sie dabei und am Ende der letzten Spielrunde sind die Charaktere zu dem Beschluss gekommen, ihren Weg auf der Suche nach diesem geheimnisvollen Schlüssel im Zentrum der Sphäre zu beginnen. Neuer Kurs - die seltsame kreisförmig Formation!

#RPGaDay 2017 - Tag 14

14. August - Welches Rollenspielsystem bevorzugst Du für eine Kampagne mit offenem Ende?

Vom Prinzip würde ich schon mal behaupten, dass jedes Rollenspielsystem dazu geeignet ist, Kampagnen mit offenem Ende zu spielen.

Mein persönliches System ist allerdings Pathfinder bzw. D&D. Ich bin ein Kind der ersten Stunde und mit der Red Box quasi groß geworden. Es begann vor mehr als 30 Jahren mit einer D&D Kampagne, dann folgte irgendwann unsere AD&D Spelljammer Kampagne, die immer noch andauert, und dann kam noch die D&D 3.5 Al'Barak-Kampagne hinzu. Mittlerweile ist der Königsmacher Abenteuerpfad geleitet von Doctore Domani sowie unsere Familienrunde ebefalls dazu gekommen. Bei der Al'Barak-Runde ist jedoch ein Ende geplant, denn irgendwann muss man auch mal zu Potte kommen, wie man so schön sagt!

Unsere Familienrunde hingegen ist vollkommen losgelöst und wir spielen Abenteuer, die uns gerade in den Kram und zum roten Faden passen. Den Kindern gefällt das so und mal sehen, wie lang wir noch an dieser Kampagne spielen werden...




Sonntag, 13. August 2017

#RPGaDay 2017 - Tag 13

13. August - Beschreibe eine Spielerfahrung, die Deine Art und Weise zu spielen verändert hat.

Das war vor ein paar Jahren ganz eindeutig meine erste Hangoutrunde, die mit Affendämon Tsu als großartigem Spielleiter stattfand. Seine Art und Weise wie er die Runde geleitet, nein wie er sie gelebt hat, war einfach grandios. Eine Einführungsrunde Numenera stand an, mein erster Kontakt mit dem System und dem Online-Rollenspiel gleichzeitig!

Tsu hat damals die Story lebhaft (wie immer) beschrieben und den Abend spannend gestaltet, so dass dieser für mich in bleibender Erinnerung geblieben ist. Seither spiele ich meine Rollen als Spieler eindeutig intensiver und versuche die Story für meine Spieler in der Rolle des Spielleiters ebenfalls zu etwas Besonderem zu machen. Vielleicht manchmal mit etwas zuviel schmückendem Beiwerk, so dass meine Spieler mich in ein paar Ausnahmen in meinen Beschreibungen und Erzählungen stoppen müssen... 😏


Samstag, 12. August 2017

#RPGaDay 2017 - Tag 12

12. August - Welches Rollenspiel hat die inspirierendste Grafik im Buch?

Für mich hat das Pathfinder Rollenspiel die besten Grafiken, die mich u.a. zu Abenteuerideen inspirieren. Als Beispiel habe ich mir den Allmanach der Fernen Welten einmal zur Hand genommen, welcher für unserer Spelljammer-Kampagne nahezu ideal ist. Artwork und Grafiken sind einfach toll, wie in fast allen Pathfinder Produkten. Hier als Beispiel ein Omah:




Freitag, 11. August 2017

#RPGaDay 2017 - Tag 11

11. August - Welches "tote Spiel" würdest Du gerne wiedergeboren sehen?

Hatte ich nicht schon vor ein paar Tagen geschrieben, dass die dortige Frage schwer zu beantworten sei? Es gibt immer einen größeren Fisch...

Die heutige Frage werde ich von daher kurz und bündig beantworten: da ich nicht so tief in der Rollenspielwelt stecke, wie z.B. der  Affendämon Tsu oder Clawdeen, gibt es für mich eigentlich kein Rollenspiel welches wiedergeboren werden sollte. Bei D&D, dass ich seit Jahrzehnten in verschiedenen Editionen spiele, gibt es immer wieder neuere Versionen, und die alten sollten so bleiben wie sie sind. Andere Rollenspiele entdecke ich erst jetzt für mich, von daher ist alles so gut, wie es ist...!


Donnerstag, 10. August 2017

#RPGaDay 2017 - Tag 10

10. August - Wo schaust Du Dir Berichte und Rezensionen zu Rollenspielen an?

In erster Linie ist die deutschsprachige Rollenspiel Community auf Google+ die erste Informationsquelle für mich. Hier finde ich Berichte über die neuesten Rollenspiele oder aber auch die passenden Links, um auf etwaigen Blogs Näheres zu erfahren.
Ich habe für mich, wenn es vor allem um Pathfinder geht, das DnD Gate entdeckt. (sagt man eigentlich das DnD Gate? - egal!). Bevor ich eine Neuanschaffung mache werfe ich zunächst einen Blick auf eben diese Site, vor allem auf das Fazit bei den Rezensionen. Aber: letzten Endes obliegt es einem selbst, sich persönlich ein Bild von dem jeweiligen Produkt zu machen.

Mittwoch, 9. August 2017

#RPGaDay 2017 - Tag 9

9. August - Welches Rollenspiel ist gut geeignet um es 10 Sitzungen zu spielen?

Eigentlich ist die Frage für mich recht einfach zu beantworten, denn ich halte soweit jedes Rollenspiel dafür geeignet.
Ich persönlich spiele immer längere Kampagnen, so dass diese Frage für mich etwas schwierig ist zu beantworten.
Es mag sicherlich das ein oder andere System geben welches eventuell besser dafür geeignet ist, sich auf ein paar Sessions zu beschränken, aber prinzipiell ist es wohl egal ob es sich dabei um D&D (egal welche Edition), DSA oder Fate handelt (um nur ein paar Beispiele zu nennen). Wenn ich mir meine Neuerwerbungen anschauen könnte HEX (Hollow Earth Expedition) ein System sein, bei dem man mit 10 Sessions auskommt, um z.B. eine "Konserve" durchzuspielen. Mehr Spielrunden könnten dann vielleicht auch schon wieder zu viel des Guten sein...😉

Dienstag, 8. August 2017

#RPGaDay 2017 - Tag 8

8. August - Welches ist ein gutes Rollenspiel für Runden mit einer Dauer von 2 Stunden und weniger?

Ich muss feststellen, dass ich wohl kein Rollenspielsystem besitze, mit dem ich eine Runde von zwei oder weniger Stunden leiten kann. Meiner Meinung nach ist es auch egal welches System man verwendet, denn mit allen kann man sicherlich Runden von nur wenigen Stunden bestreiten. Es liegt voll vielmehr an der Vorbereitung für eine solche Runde selbst.
Größtenteils spiele bzw. leite ich ohnehin Kampagnen, von daher hat sich die Frage bei mir nie gestellt! Außerdem sind zwei Stunden oder weniger Spielzeit für mich eindeutig zu wenig!!!


[Blog-O-Quest] # 23 - Meister, Spielleiter & Co.

Vor ein paar Wochen hatte ich noch geschrieben, dass ich mehr Post auf meinem Blog veröffentlichen möchte. Das ich dieses Vorhaben so schnell in die Tat umsetzten würde hätte ich selbst nicht gedacht. Neben den Posts zum RPGsDay nun die 22. Blog-O-Quest, diesmal von jaegers.net

Fangen wir also an...


1. Am liebsten spiele ich Rollenspiele in einer schönen Tischrunde, denn dort kann ich direkt von Angesicht zu Angesicht mit meinen Mitspielern agieren. Allerdings sieht die Realität etwas anders aus. Derzeit beschränken sich die Tischrunden auf unsere Familienrunde daheim sowie maximal 4-5 Spielrunden in unserer D&D 3.5 Kampagne.
Der Vorteil der Onlinerunden ist, dass ich alle nötigen Informationen mit ein paar Klicks parat habe und nicht umständlich in Totholz nachblättern muss. Ohne Onlinerunden würde die Anzahl der Spielabende allerdings drastisch weniger sein!!!
Bei einer Tischrunde  kann wiederum ich durch dementsprechende Beleuchtung, kombiniert mit passender Musik, die Atmosphäre des Spiels besser einfangen bzw. unterstützen.

2. Ich bin gerne Spielleiter, da ich die Gedanken, die mir ständig durch den Kopf gehen, so in die "Tat" umsetzten kann, aber dabei des öfteren feststellen muss, dass nicht alle Gedanken sinnvoll umsetzbar sind.  Außerdem stelle ich immer wieder fest, wie zeitintensiv die Vorbereitungen sind. Dabei ist es egal ob es "Konserven" sind, die ich leite, oder eigene Abenteuer sind, die mit gerade in den Sinn kommen. Ich bin mehr dazu übergegangen, alte "Konserven" in meiner Spelljammer-Kampagne zu verarbeiten. Einige Schuber sind mit fertigen Abenteuer gefüllt, die nur darauf warten von den Abenteurern gespielt zu werden.

3. Als Spieler bin ich recht flexibel, denn egal welchen Charakter bzw. Klasse ich spiele, versuche ich stets das Beste aus den unterschiedlichsten Situationen herauszuholen. Als bestes Beispiel dient mein Beschwörer in unserer D&D 3.5 Kampagne, der mittels seiner Zauber zu einem Allrounder geworden ist, und immer wieder bei den anderen Mitspielern für Erstaunen sorgt!

4. Meister, Gamemaster (GM), Spielleiter oder Spielleitung - die Bezeichnung ist mir vollkommen egal, jedoch hat sich Spielleiter in den letzten Jahren durchgesetzt. Sicherlich liegt es daran, dass wir hauptsächlich Pathfinder spielen und dort die Bezeichnung Spielleiter Verwendung findet.

5. Wie bereitest du dich auf eine Spielrunde (als Spielleiter und/oder Spieler vor?
Sicherlich wie alle anderen Spielleiter auch, indem ich mich mit dem zu leitenden Abenteuer auseinandersetze und hierzu Notizen mache (NSC, Verlauf, Orte etc.). Im Laufe der Zeit habe ich gelernt zu improvisieren,  um so dennoch den roten Faden beizubehalten, obwohl wie Spieler mal wieder in eine komplett andere Richtung gehen als geplant. Mir fällt das Spieleleiten so bedeutend einfacher und auch die Spieler haben ihren Spaß bei der Sache

Als Spieler lese ich mir die gemachten Notizen zur letzten Spielrunde noch einmal durch, was in den meisten Fällen ausreichend ist. Außerdem noch ein kurzer Blick in den Charakterbogen, um mir den Charakter wieder vor Augen zu führen.

Montag, 7. August 2017

#RPGaDay 2017 - Tag 7

7. August - Was war Deine Rollenspielsitzungen mit den größten Auswirkungen?

Mann-Oh-Mann was für eine Frage. Als ich im Vorfeld schon einmal den Fragenkatalog überflogen habe, konnte ich mir keinen Reim auf eben diese Frage machen. Und ehrlich gesagt, ich kann es immer noch nicht!
In den letzten 30 Jahren gab es sicherlich die ein oder anderen Spielsitzung die sehr lustig, spannend oder ergreifend war - aber Auswirkungen hatten sie alle nicht!
Die letzte wirklich gute und vor allem lustigste Rollenspielsitzung war die, die wir während unseres Harz-RPG-Weekend (HRW 😉 wie ich es jetzt nennen werde) gespielt haben: Wir sein Goblins!
Poog, Reta und Schuffti zu spielen war einfach genial. Einmal in die Rolle eines Goblins zu schlüpfen ist wirklich toll gewesen und hat sicherlich im Nachhinein einen bleibenden Eindruck hinterlassen und eventuell für etwas mehr Verständnis gegenüber dieser Spezies gesorgt (oder auch nicht!)

Sonntag, 6. August 2017

#RPGaDay 2017 - Tag 6

6. August - Du kannst eine Woche lang jeden Tag spielen. Beschreibe, was du machen würdest!

Eine Woche, jeden Tag spielen, halte ich schon für einen harten Brocken. Auf der einen Seite wäre es sicherlich cool, könnte man dann doch z.B. in einer Kampagne ein gutes Stück voran kommen, oder ein komplettes Abenteuer durchspielen.
Auf der anderen Seite hingegen würde das Spielen schon in Stress ausarten! Ich erinnere mich da gerne an unsere D&D-Wochenenden (vor 20 Jahren!) an denen wir von Freitag bis Sonntag gezockt haben. War ein tolles Wochenende, aber man war am Ende doch irgendwie kaputt. Unsere längste Session waren knapp 20 Stunden am Stück und alle Spieler waren erschöpft.
Unser RPG-Weekend 2017 im Harz hingegen war entspannt, hatten wir schließlich auch wechselnde Spielleiter. Aber ein Wochenende reicht dann auch...

Also, sicherlich ein tolles Erlebnis, aber letzten Endes würde die Woche nur in Stress enden, da man sich zwischendurch auch Zeit für etwas anderes nehmen sollte bzw. auch muss!!!

Samstag, 5. August 2017

#RPGaDay 2017 - Tag 5

5. August - Welche Covergestaltung eines Rollenspiels fängt den Geist des Spiels am besten ein?

Tja, mit dieser Frage tue ich mich etwas schwer. Ich habe mir ehrlich gesagt zu Covergestaltungen noch nie irgendwelche großen Fragen gestellt, und jetzt so etwas...!

Nachdem ich mir die Cover meiner Rollenspiel-Sammlung angeschaut habe bin ich zu dem Schluss gekommen, dass meiner Meinung nach, das Steampunk-RPG Finsterland den Geist des Spiels am besten einfängt! Wie etwa zum Beispiel das Handbuch der Technologie:



Freitag, 4. August 2017

#RPGsDay 2017 - Tag 4

4. August - Welches Rollenspiel hast du seit August 2016 am häufigsten gespielt?

Ganz klare und eindeutige Antwort: Pathfinder! Das Pathfinder RPG spiele ich/bzw. wir mittlerweile in mehreren Kampagnen. Zum einen der Abenteuerpfad Königsmacher, geleitet von Doctore Domani, zum anderen unsere "Familienrunde" sowie die unsere aus AD&D 2nd Edition konvertierte Spelljammer-Kampagne.
Während eines kleinen Jubiläums-Wochenendes gab es außerdem noch "Wir sein Goblins!" - ein grandioses Abenteuer!!!

Donnerstag, 3. August 2017

#RPGaDay 2017 - Tag 3

3. August - Auf welchem Weg erfährst Du von neuen Rollenspielen?

Diese Frage ist ganz klar wie folgt zu beantworten: durch das Internet!!!

Neben diversen Blog-Sites ist für mich die deutschsprachige Rollenspiel-Community bei G+ die größte Quelle, aus der ich Infos rund um die aktuellen RPGs beziehen kann. Ich "hinke" dem aktuellen Rollenspiele-Hype eigentlich immer etwas hinterher, von daher habe ich mehr ein Augenmerk auf ältere Systeme.
Einschlägige Verlage selbst sind außerdem noch weitere Quellen, um wenigstens einigermaßen auf dem neuesten Stand zu bleiben, wie z.B. bei Ulisses.



Mittwoch, 2. August 2017

#RPGaDay 2017 - Tag 2

2. August - Was wäre ein Rollenspiel, das Du gerne veröffentlicht sehen würdest?

Diese Frage halte ich persönlich für relativ schwer zu beantworten. Es gibt so viele unterschiedliche Rollenspiele mit ebenso vielen Regeln in Dutzenden Settings. Ich würde es toll finden, wenn ein Science Fiction Rollenspiel in deutscher Sprache erscheinen würde, mit einfachen aber dennoch knackige Regeln. Da ich nicht unbedingt immer ganz vorne im Strom mitschwimme kann es sogar sein, dass ich etwas in dieser Richtung verpasst habe...!?


Dienstag, 1. August 2017

#RPGaDay 2017 - Tag 1

So, es ist mal wieder soweit. Der rpg-a-day-contest startet heute. Ich habe mir in diesem jahr vorgenommen alle 31 Fragen hier auf meinem Blog kurz und bündig zu beantworten. Mal sehen ob es mir auch gelingen wird! Fangen wir also an...

Die Übersetzungen der Fragen sind übrigens von jaegers.net



1. August - Welches Rollenspiel würdest Du gerne in diesem Moment spielen?

Irgendwie kann ich einfach nicht anders. Es läuft mal wieder auf Fantasy und Pathfinder hinaus! Genauer gesagt den Abenteuerpfad "Unter Piraten!" Vollkommen angefixt von dem Setting - Piraten, Karibik und weißen Sandstränden - würde ich am liebsten sofort einen Charakter entwerfen und in See stechen...!

Montag, 31. Juli 2017

HEX, Star Wars & Co.

Der Urlaub ist zu Ende, jedoch fanden wir in den letzten Tagen genügend Zeit, um uns an "andere" Rollenspiele außer Pathfinder, zu versuchen. Hier standen zum einen HEX (Hollow World Expedition) und Star Wars - Zeitalter der Rebellion auf dem Programm.

Zunächst war die Familie etwas skeptisch, als ich ihnen HEX präsentierte. Ich hatte mir den Schnellstarter zur Hand genommen und ein paar Charaktere zur Auswahl ausgedruckt. Die Wahl war schließlich auf den Entdecker, die Glücksjägerin und die Teufelspilotin gefallen. Nach einer kurzen Regeleinweisung konnte das Abenteuer auch schon losgehen.
Anfangs etwas holprig (auf beiden Seiten) nahm das Abenteuer Fahrt auf und endete mit dem Erreichen des rettenden Strands.
Unser Familienfazit lautet: gerne wieder und wir haben schon lange nicht mehr so viel bei einem Rollenspiel gelacht! An dieser Stelle sei vermerkt, dass ich sogleich drei HEX-Abenteuer (für je 5,-€) bestellt habe, da der Familie der Ausflug in das pulpige Rollenspielgenre sichtlich gut gefallen hat. Also mehr davon...!

Das zweite Rollenspiel, das auf der To-Play-Liste stand war und ist derzeit Star Wars - Zeitalter der Rebellion (ZdR / Das Einsteigerset). Das doch recht durchwachsene Wetter am Sonntag lud förmlich zum Spielen ein. Die Besonderheit war, dass mein Sohn für dieses Rollenspiel den Part des SL übernahm. Als Star Wars Fan brannte es ihm unter den Nägeln, den Rest der Familie als Rebellen in die Flüster-Basis zu schicken. Zunächst waren seine ersten Gehversuche als SL recht hölzern, aber auch wir als Spieler hatten anfänglich unsere Mühe, die Würfelmechanik von ZdR zu verstehen. Nach und nach jedoch wurde es immer flüssiger, und schnell konnten wir die verschieden benötigten Würfelpools zusammenstellen. Das eigentliche Rollenspiel war am Anfang eher zweitrangig, nahm aber im Verlauf des Spielabends immer mehr zu, so dass am Ende eine Runde Sache daraus wurde.
Derzeit steckt das Infiltrationsteam (ein Duros, ein Mon Calamari und eine weibliche Pilotin) der Rebellen immer noch in der Basis. Es schlägt sich so gut, dass wir kurz vor dem Ende stehen und nur noch den "Bosskampf" vor der Brust haben. Auch bei diesem Rollenspiel steht fest, dass unser Ausflug in das Star Wars Universum nicht der letzte gewesen sein wird.
Das Familienfazit zu Star Wars Zeitalter der Rebellion: wenn man erst einmal den Würfelpool bzw. die Würfelmechanik durchblickt hat, ist das Star Wars Rollenspiel eine tolle Sache. Vor allem für jüngere Einsteiger, wie meinen Sohn (in diesem Fall sogar als SL) können wir das Spiel auf jeden Fall empfehlen! Für einen SW Fan sowieso ein Muss! ;-)

Somit haben wir zwei weitere Rollenspielesysteme angespielt. Star Wars und auch HEX werden sicherlich eine Fortsetzung finden. Als ein weiteres System schwebt mir Splittermond vor. Allerdings habe ich hier die Bedenken, dass die Regeln etwas zu trocken sind und somit der kurze Spielspaß ein wenig auf der Strecke bleiben könnte. Wir werden es auf jeden Fall antesten, so wie Beyond the Wall auch.
Doch der Urlaub ist vorbei und die freie Zeit zum Spielen somit wieder um einiges weniger...

Es gibt so viele Spiele, doch so wenig Zeit...


Samstag, 22. Juli 2017

[Blog-O-Quest] #21


Auch wenn ich mich derzeit im Camping-Urlaub in der Nähe der ungarischen Grenze befinde, und die sonnige Wärme von 32°Grad genieße, lässt mich das Internet nicht los.
So habe ich drüben bei Clawdeen spielt von der 21. Blog-O-Quest  gelesen und mich spontan dazu entschlossen, die gestellten Fragen zu beantworten. 


1. Warum hast du deinen Blog gegründet/gestartet?
Eigentlich ging es in erster Linie darum unsere Spelljammer-Kampagne inhaltlich irgendwo festzuhalten und Anderen von den Erlebnissen unserer Abenteurergruppe zu erzählen.

2. Hat sich dein Blog so entwickelt wie gehofft?
Hm, schwer zu sagen. Neben den Geschehnissen in der Spelljammer Kampagne ist der Pathfinder Abenteuerpfad "Königsmacher" hinzugekommen, von dem ich aus der Sicht meines SC, dem Halb-Ork Stryke berichte. Zusätzlich noch ein paar weitere Blogeinträge, das wars schon... Könnte also etwas breiter gefächert sein! Ich bin allerdings sehr zuversichtlich, dass ich mich auch in diesem Bereich weiterentwickeln werde.

3. Wird es 2017 auf deinen Blog kostenlose Abenteuer geben?   Wenn "Ja" für welche Systeme?
Ein ganz klares NEIN. In den Anfängen meines Hobbys habe ich das ein oder andere Abenteuer selbst geschrieben, in der letzten Zeit jedoch verwende ich "Konserven", die seit Jahren ungenutzt im Regal verstauben.

4. Was wünscht du dir von deinen Followern?
Über deutlich mehr Feedback zu den von mir veröffentlichten Posts würde ich mich sehr freuen. Anregungen, Kritik und Vorschläge können eindeutig zur Verbesserung des Blogs beitragen!

5. Welche drei anderen Blogs verfolgst du am liebsten?
"Am liebsten" ist vielleicht die falsche Formulierung, rein aus Interesse sind folgende drei Blogs meine Favoriten (Reihenfolge rein zufällig): Clawdeen spielt, Doctore Domanis Archive und Greifenklaue's Blog.

Bonusfrage: Was würdest du gerne an deinem Blog ändern wollen?
Wie bereits oben schon erwähnt, würde ich gerne zusätzlich zu den Spielberichten unserer laufenden Kampagnen mehr zu anderen Rollenspielthemen schreiben. Eigene Ideen veröffentlichen oder Diskussionen anstoßen. Die Zeit wird es zeigen...